Besuch des EBG und Berufskollegs – Zwei Schulen, zwei Themen

Besuch des EBG und Berufskollegs – Zwei Schulen, zwei Themen

Am Mittwoch, den 04. Juli habe ich zwei Schulen meines Wahlkreises besucht. Zuerst das Ernst-Barlach-Gymnasium und später das Berufskolleg in Castrop-Rauxel. Die Themen hätten unterschiedlicher kaum sein können:

Im Ernst-Barlach-Gymnasium haben die Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse sich viel Mühe gegeben, um Videos zu drehen für meine Reise nach Malawi: Sie haben von ihrer Schule erzählt, von ihrem Alltag, von ihren Hobbies und haben gleichzeitig Fragen an die Kinder in Malawi gestellt. Mit den Videos im Gepäck habe ich in den Pfingstferien zwei Schulen in Malawi besucht. Anlass gab das Projekt „Next Generation Africa“ (im Center for Advanced Internet Studies, Bochum), welches die Digitalisierung in Afrika voranbringen möchte. Die beiden Initiatoren Freddy und Niels luden mich ein, um den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und von meinem Alltag als Abgeordnete zu erzählen.
Nun waren also die Kinder aus Malawi dran: Ich zeigte ihnen die Videos und gleich waren sie voller Vorfreude, die Videoantworten für die Schülerinnen und Schüler des EBG zu drehen. Eben diese Videos habe ich heute der 5. Klasse gezeigt. Das „fremde Land“ in Afrika war plötzlich gar nicht mehr so fremd und letztlich hatten die Kinder eine gute Vorstellung von dem (Schul-)Leben in Malawi.
Ein schönes Beispiel, wie die Digitalisierung Menschen zusammenbringen kann.
Danke an dieser Stelle an Herrn Unger, der die Klasse so gut auf das Thema vorbereitet hat und mit seinem Engagement diesen Austausch überhaupt erst möglich gemacht hat.

Das Thema am Berufskolleg war hierzu ganz unterschiedlich: Sicherheit in Castrop-Rauxel. Mit ca. 40 angehenden FachabiturientInnen habe ich auf Einladung von Herrn Trockel und Herrn Röhrmann über Gegenden gesprochen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler unwohl fühlen, zum Teil sogar Angst empfinden. Die geschilderten Eindrücke haben mich nachdenklich gestimmt. Meine gesammelten Eindrücke nehme ich nicht nur für meine Arbeit im Landtag mit, sondern setze mich auch gerne mit der Stadt in Verbindung und versuche Lösungen für die Probleme zu finden. Ich danke den Lehrern für die Einladung und für die Mühe, die sie sich mit diesem Thema gemacht haben. Ich bin immer gerne bereit, auch über unbequeme Themen zu besprechen.